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Neues Service für internationale Unternehmen in Wien

Johannes Hörhan, iv-wien, Germar Wacker, Bombardier Transportation, Brigitte Jank, WK Wien Präsidentin, Günther Thumser, Henkel CEE, Renate Brauner; Gerhard Hirczi.

Wirtschaftsagentur Wien erweitert Service für Betriebsansiedelungen und hochqualifizierte, internationale ArbeitnehmerInnen

Wien - Der Zulauf internationaler Unternehmen an den Standort Wien hat sich in den vergangenen Jahren stetig gesteigert. Derzeit arbeiten rund 20.000 internationale ArbeitnehmerInnen im hochqualifizierten Bereich in der Bundeshauptstadt. Für internationale Unternehmungen sind die Rahmenbedingungen im Zuge der Ansiedlung entscheidend. Daher baut die Stadt ihr Serviceangebot über die Wirtschaftsagentur Wien in diesem Bereich aus und eröffnet eine innovative Servicestelle: Das „Expat Center Vienna“ dient ab sofort als zentrale Plattform für internationale Unternehmen und ihre hochqualifizierten MitarbeiterInnen. Also für sogenannte „Expatriates“ , die in Top-Positionen in internationalen Unternehmen in Wien arbeiten, wie z.B. in Wiener Zweigstellen entsandte Fach- oder Führungskräfte. „Internationale Unternehmen und ihre hochqualifizierten Schlüsselarbeitskräfte sind für den Standort Wien von immenser Bedeutung. Gemeinsam mit ihnen haben wir es geschafft, dass sich Wien zu der Drehscheibe zwischen Ost und West entwickelt hat. Um im internationalen Standortwettbewerb noch attraktiver zu sein, baut die Stadt Wien das persönliche Angebot für Expats und ihre Familien nun aus. Wien ist eine weltoffene Stadt voller Chancen – mein Ziel ist es, dass hier ansässige Fach- und Führungskräfte dieses Image unserer Stadt in die ganze Welt tragen. Damit werden sich neue Unternehmen hier ansiedeln, die dann wiederum Wertschöpfung schaffen und Arbeitsplätze sichern“ so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner anlässlich der Eröffnung.****

Für diese Unternehmen und ihre zum Teil hochspezialisierten Arbeitskräfte sei die schnelle und unbürokratische Verfügbarkeit von Information sowie die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit entscheidend, führt Brauner weiter aus. Das nach modernsten europäischen Standards ausgestattete Center am Schmerlingplatz im Herzen Wiens funktioniert daher nach dem One-Stop-Shop-Prinzip. Ein ExpertInnen-Team bietet den Expats und ihren Angehörigen individuelle und maßgeschneiderte Beratung zu allen Belangen des täglichen Lebens und alle Erstinformationen, die sie für ihren Start und Aufenthalt in Wien brauchen. Das Angebot der Servicestelle richtet sich aber auch jene Expatriates, die bereits länger in Wien leben.

Mit Hilfe von Workshops und Events zu unterschiedlichsten Themen soll eine bessere Integration der Expats und ihrer Familien in die Wiener Gesellschaft unterstützt werden. „Ziel des Expat Center ist es, den Start und das Leben und Arbeiten in Wien so effizient, angenehm und gewinnbringend wie möglich zu gestalten“, erklärt Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur, die das Expat Center ins Leben gerufen hat. Möglich wurde dieses Angebot durch die partnerschaftliche Kooperation mit ExpertInnen aus dem Bereich der Stadt Wien und privaten Anbietern.

Wien – Top-Standort für internationale ArbeitnehmerInnen

Immer mehr international vernetzte Unternehmen und Konzernzentralen entscheiden sich für Wien als Standort. Die geografische Nähe zu den Märkten in CEE gekoppelt mit einem ausgeprägten Verständnis für Sprachen, Kultur und Geschäftspraktiken in Osteuropa sind dabei ebenso entscheidend wie das forschungs- und technologiefreundliche Klima, die stabilen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und nicht zuletzt die weltweit einmalige Lebensqualität.

Als Beispiel für ein solches Unternehmen kann die Henkel CEE genannt werden, die seit über 20 Jahren von Wien aus das Geschäft von nunmehr 32 Ländern in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien steuert. „Im vergangenen Jahr hatten wir in der Region CEE knapp 150 Personaltransfers zu managen, rund 70 davon mit dem kurz- oder mittelfristigen Ziel Wien“ erklärt Günter Thumser, Präsident der Henkel CEE. „Wir brauchen diese hoch qualifizierten Schlüsselarbeitskräfte sowohl zu deren eigener Ausbildung am HQ in Wien als auch zur besseren Steuerung der großen Region und sind dankbar für Initiativen wie die Plattform ‚Expat Center Vienna’, die diesen engagierten Menschen eine wesentliche Hilfestellung bietet. Der klassische Standortvorteil Wien wird dadurch nochmals gefestigt bzw. aufgewertet.“

„Das Expat Center Vienna wird den Wirtschaftsstandort Wien für internationale Unternehmen noch attraktiver machen, da es Expatriates aktiv dabei unterstützt die Herausforderungen im neuen Arbeitsumfeld wie die Erledigung von Behördengängen, die Integration der Familie, das Erlernen einer neuen Sprache, noch besser zu meistern und sich so schneller an die neuen Gegebenheiten anzupassen“, meint auch Germar Wacker von der österreichischen Niederlassung des international erfolgreich tätigen kanadischen Verkehrskonzerns Bombardier.

* Quelle: Hauptverband der Sozialversicherungsträger, „Statistische Daten aus der Sozialversicherung, Juni 2010“

Hier finden Sie die Presseaussendung als PDF

Wiener Innovationen für Menschen und Gesellschaft im Wandel

Vizebürgermeisterin Renate Brauner mit den FördernehmerInnen
Vizebürgermeisterin Renate Brauner, departure Geschäftsführer Christoph Thun-Hohenstein und Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirschaftsagentur Wien mit den FördertnehmerInnen.

Brauner präsentiert Ergebnisse des departure-Themencalls „focus Design“

departure, die Kreativagentur der Stadt Wien, vergibt im Rahmen des Themencalls „focus Design – Innovationen für Mensch und Gesellschaft im Wandel“ 798.132 Euro an fünf Wiener Unternehmen der Creative Industries. Gesucht waren ökologisch und sozial nachhaltige Design-Ideen und -Projekte. Für die erste gezielte Förderausschreibung in diesem Bereich wählte eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz des Berliner Designexperten Prof. Carl Frech aus dreiunddreißig Einreichungen die fünf besten Projekte aus. „Design ist ein Schlüsselelement und Motor für nachhaltige Veränderung und ermöglicht vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Genau aus diesem Grund investieren wir in die Kreativwirtschaft, um Wien als innovativen Design- und Wirtschaftsstandort zu stärken“, so Wiens Vizebürgermeisterin, Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner.

Design für Lebenswelten, Gesundheit und Kommunikation sowie für Kulturvermittlung und Bildung 

Erwartet wurden Neuerungen und Innovationen innerhalb eines erweiterten Designbegriffs, insbesondere das Hinausgehen über den gängigen Begriff von Produktdesign in Richtung Dienstleistungsdesign und Design sozialer Prozesse. Mit den fünf geförderten Projekten ist es gelungen, die Begriffe soziale und ökologische Verantwortung mit Leben zu erfüllen: „Perspektive Design“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Designerinnenduos dottings gemeinsam mit der Arbeits- und Produktionsstätte Blindenwerkstätte Wien; eine Lösung für die kostengünstige und einfache Trinkwasserdesinfektion bietet die Helioz Research and Development GmbH mit dem Produkt „WADI“ an; „dermaMeter“, ein Produkt der Firma VASEMA GmbH, soll für die Früherkennung von Hauterkrankungen eingesetzt werden; das Stadtplanungsinstrument „Power Plant City“ ist eine Plattform für Entscheidungsfindungen und Wissenstransfer des Architekturbüros COOP HIMMELB(L)AU; die Wissensvermittlung mittels Computerspielen ist das Ziel des Projektes „AugmentedEDU – spielend lernen“ von ovos realtime3D.

Nähere Informationen zu den Förderprogrammen von departure finden Sie hier.

Beschreibungen der geförderten Projekte unter nachfolgendem Weblink.

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Stadt Wien präsentiert Forschungsbim anlässlich des Wiener Forschungsfests 2010

Hofer, Solta, Brauner und Lichtenegger präsentieren die Forschungsbim in Richtung Forschungsfest

Brauner:
Forschung in der Bim 

Wien (OTS) Das dritte Wiener Forschungsfest findet heuer am Samstag, 18. und Sonntag, 19. September auf der Kaiserwiese und im Riesenrad des Praters statt. Einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen Interessierte schon ab Mitte August, wenn die „Forschungsbims“ ihre Fahrten antreten. Die gebrandeten Niederflurwagen der Wiener Linien sollen die WienerInnen nicht nur auf das Forschungsfest aufmerksam machen, die Linien 1 und O transportieren die BesucherInnen auch direkt dorthin. Außerdem ist die Forschungsbim auf den Straßenbahnlinien 6, 67, 71 und D im Inneren mit Bildschirmen ausgestattet und bietet spannende Facts rund um die Wiener Forschungslandschaft.
Die Forschungsbims fahren noch bis zum Ende des Forschungsfests durch zehn Wiener Bezirke. ****

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wiener Linien, Michael Lichtenegger, INFOSCREEN Austria Chef Franz Solta und Claus Hofer, dem Geschäftsführer des ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, einem Unternehmen der Wirtschaftsagentur Wien stellte Renate Brauner, Vizebürgermeisterin und Initiatorin des Wiener Forschungsfests heute eine der Forschungsbims vor: „Mit der Forschungsbim wollen wir die Neugierde der Wienerinnen und Wiener auf das Forschungsfest und natürlich für Forschung im Allgemeinen und den Standort Wien im Speziellen wecken“, so Brauner.  Relevant sei Forschung für alle, denn: „Unsere Wirtschaftskraft von morgen liegt in der Forschung von heute.“

Forschung sichtbar machen 

Claus Hofer, Geschäftsführer des ZIT, das für die Organisation des Forschungsfestes verantwortlich ist, ergänzt: „Forschungsförderung heißt für uns nicht nur Geldzuwendungen und Finanzierung, sondern auch das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Forschung nachhaltig zu schärfen.“ Das gelinge laut INFOSCREEN Austria Chef Franz Solta zum Beispiel durch ein spezielles forschungsorientiertes Programm auf den Infoscreens in der Forschungsbim, das bis zum Forschungsfest ausgestrahlt werde. Solta dazu: "Neugier ist der Treibsatz für Forschung und Entwicklung. Damit die Neugier nicht verkümmert, gehört sie ständig angeregt. Das muss eine Kernaufgabe von Medien sein. Mit speziellen Wissensformaten stellt sich INFOSCREEN – your city channel dieser Aufgabe seit Jahren. Das Programm für die Forschungsbim zu erstellen, ist uns daher Freude und Verpflichtung zugleich. Denn die Kreativität unserer Jugend zu fördern, ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen."

Forschung und Mobilität 

Das Verhältnis der Wiener Linien zu Forschung beschreibt Geschäftsführer Michael Lichtenegger: "Forschung ist auch für die Wiener Linien ein wichtiges Thema. Derzeit arbeiten wir zum Beispiel am Forschungsprojekt „Ecotram“. Dabei wird untersucht, wie wir den Energieverbrauch von Straßenbahnen für Heizung, Kühlung und Lüftung weiter reduzieren können. Schon jetzt verbrauchen die Öffis in Wien um 90 Prozent weniger Energie als der PKW-Verkehr." Immerhin transportierten die Straßenbahnen der Wiener Linien im Vorjahr fast 190 Millionen Fahrgäste und legten über 23 Millionen Kilometer zurück. 

Mobilität spiele auch laut Gewista CEO Karl Javurek ebenso wie Forschung in unser aller Leben eine große Rolle. „Im urbanen Raum haben öffentliche Verkehrsmittel einen besonders hohen Stellenwert. Immer mehr Menschen nutzen die Öffis, deren Image sich in den vergangen Jahren extrem positiv entwickelt hat. Straßen- und U-Bahnen sowie Busse sind zudem perfekte Werbeträger mit beeindruckenden Kontaktchancen. Wir freuen uns, dass wir das Forschungsfest des ZIT und somit die Wiener Forschung mit einer Kampagne am ULF unterstützen können.“

Fakten zum Forschungsfest

Nach dem Wiener Forschungsfest 2008 auf dem Rathausplatz, dem Forschungsfest on Tour 2009 findet am 18. und 19. September 2010 zum dritten Mal das Wiener Forschungsfest, diesmal auf der Kaiserwiese des Wiener Praters statt. Im Forschungszelt werden rund 50 Wiener Forschungsprojekte unter dem Motto „Wien. Meine Stadt 2020“ gezeigt. Die Gondeln des Riesenrades werden von über 40 ForscherInnen in öffentliche Mini-Hörsäle verwandelt. In einem speziellen Programm können Kinder selbst in die Rolle von ForscherInnen schlüpfen und die Produkte und Projekte von morgen entwickeln.

Nähere Infos zum Forschungsfest 2010 finden Sie hier.

Hier finden Sie die Presseaussendung als PDF